Systematische Vergiftung von Mensch, Tier und Umwelt


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Glyphosat ist das meist verkaufte Unkrautvernichtungsmittel weltweit. Das Gift gilt nach Einstufung der Internationalen Krebsforschungsagentur (IARC) als „wahrscheinlich krebserregend beim Menschen“.

Obwohl inzwischen sogar die WHO dazu rät, Glyphosat nicht mehr großflächig einzusetzen, hält das europaweit für die Sicherheitsbewertung zuständige Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) an seiner bisherigen Einschätzung fest: Es gäbe »keine Anhaltspunkte für eine krebserzeugende Wirkung von Glyphosat.«
Liegt diese Diskrepanz an der nachweislichen Nähe der Zulassungsbehörde zur Industrie?
Tatsächlich findet sich unter den Mitgliedern der so wichtigen Pflanzenschutzmittel-Kommission des BfR auch ein Angestellter des BAYER-Konzerns und gleich noch zwei des BASF-Konzerns – große Agrarunternehmen, die Geld mit Glyphosat verdienen!

Dass Profitinteressen über die Belange der Menschen gestellt werden, ist geradezu exemplarisch für das Chemie/Pharma/Öl-Kartell. Nach 60 Jahren des Schweigens dokumentiert das Online-Archiv »Profit Over Life« der Welt erstmalig die Original-Akten und Beweisstücke des Nürnberger Prozesses gegen IG Farben (BAYER, BASF, Hoechst):
http://www.profit-over-life.org/international/deutsch/main.html

Nach einem Medienbericht wurden zwischen 2008 und 2013 an 45 Prozent der Grundwasserstellen in Niedersachsen Rückstände von Pestiziden nachgewiesen. An zehn Messstellen wurden Grenzwerte für Wirkstoffe überschritten.

Europaweite Stichproben haben Glyphosat im Urin von 44 Prozent der Großstädter nachgewiesen, in Deutschland laut BUND sogar bei sieben von zehn Probanden. Es wird nicht restlos wieder ausgeschieden, sondern verbleibt bis zu fast einem Drittel im Körper.
Trotzdem wiegelte das BfR ab: Die nachgewiesenen Werte hätten »weit unterhalb eines gesundheitlich bedenklichen Bereichs« gelegen, heißt es an anderer Stelle.

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