Bienensterben – Die Lügen der Chemiekonzerne


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Mittlerweile bestätigen zahlreiche Studien, dass der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln – selbst in niedriger Dosierung – mit gravierenden Schäden für das Ökosystem einhergeht.

Indem sie das Nervensystem von Bienen, Hummeln und anderen Insekten nachhaltig angreifen, sind Giftstoffe aus der Gruppe der Neonicotinoide, Metaldehyde und auch das weltweit meistverkaufte Pestizid, Glyphosat, maßgeblich für den alarmierenden Rückgang der Populationen verantwortlich.
Die drohenden Konsequenzen von Ernteeinbußen und die Stabilität unserer Nahrungsmittelversorgung sind ebenso absehbar wie verheerend. Grund genug also, sowohl in der Landwirtschaft als auch in Haus und Hof auf die Verwendung dieser giftigen Pflanzenschutzmitteln zu verzichten.

Doch die Agrochemie-Industrie ist eines der lukrativsten Geschäfte überhaupt. Daher verwundert es nicht, wenn ein von dem Chemiekonzern Bayer finanziertes Bienen-Monitoring, das seit dem Jahr 2004 vorgibt, das mysteriöse Bienensterben aufklären zu wollen, Jahr für Jahr zu dem Ergebnis kommt, der Verursacher für das seit mehr als einem Jahrzehnt andauernde Bienensterben sei die Varroamilbe, nicht aber Pestizide.

Die aggressiven Methoden bei der Durchsetzung von Profitinteressen zeigen sich auch in dem geplanten Freihandelsabkommen TTIP. Viele Gegner befürchten, dass damit der Weg geebnet wird, um die totale Kontrolle über die Natur in die Hände von Konzernen wie Monsanto, Syngenta und BayerCropScience abzugeben. Ein Umstand den Natur- und Verbraucherschützer nicht hinnehmen wollen und seit 2004 eine strengere Überwachung der Zulassung forderten.

Die EU-Kommission jedoch zeigt sich einmal mehr als verlässlicher Pate der Agrar-Konzerne: Trotz der Einstufung von Glyphosat durch die WHO als „wahrscheinlich krebserzeugend bei Menschen“ will sie erklärtermaßen dessen Lizenz um 15 Jahre verlängern.
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