Die Tricks der Behörden beim Streit um die mutmaßlich krebserregende Substanz Glyphosat


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Die Weltgesundheitsorganisation stufte Glyphosat als „vermutlich krebserregend beim Menschen“ ein. Rückstände dieser Substanz wurden nicht nur in Lebensmitteln, sondern auch in Muttermilch und im Urin nachgewiesen. Umwelt- und Verbraucherschützer fordern schon seit langem ein Verbot des Pflanzenvernichtungsmittels.

Die geltende Zulassung für Glyphosat läuft in der EU Ende Juni aus. Bei der jüngsten Sitzung im Fachausschuss scheiterte eine Verlängerung, weil die dafür nötige Mehrheit unter den 20 Mitgliedsstaaten nicht zustande kam. Den Angaben nach stimmte Malta als einziges Land dagegen, während sich Portugal, Frankreich, Italien, Griechenland, Österreich und Deutschland der Stimme enthielten.

Nur vermeintlich neutral

Mit welchen Tricks die für die Zulassung zuständigen Behörden zugunsten der Chemielobby zu Werke gehen, macht dieser Beitrag aus der Sendung „Plusminus“ (vom 30.03.2016) deutlich. Umso wichtiger war und ist der Widerstand aus der Bevölkerung.

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