BAYER hui, MONSANTO pfui?


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BAYER schwingt sich auf, Monsanto – die „meistgehasste Firma der Welt“ – zu übernehmen, und vielen Menschen fällt nichts weiter ein, als ihre Bedenken zu äußern, ob der „Leverkusener Saubermann“ dadurch vielleicht sein Image verliere. Offenbar ist höchste Zeit, mal Tacheles über den deutschen Chemiekonzern zu reden…

Und was Monsanto angeht: Die üblen Machenschaften dieses Konzerns sollen endlich vor einem internationalem Gericht verhandelt werden. Im Oktober 2016 ist es soweit. Vom 12. bis zum 16.10. findet im niederländischen Den Haag das Monsanto-Tribunal statt.

Das Tribunal wird sich auf die ‚Guiding Prinicples on Business and Human Rights’ (etwa: Richtlinien zur unternehmerischen Aktivität und den Menschenrechten) beziehen, welche 2011 von den Vereinten Nationen verabschiedet worden waren. Überprüft wird auch eine mögliche strafrechtliche Verantwortlichkeit auf Basis des Statuts von Rom, durch welches der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag im Jahr 2002 ins Leben gerufen wurde. Das Tribunal wird erörtern, ob eine Reform des internationalen Strafrechts gewährleistet, dass Verbrechen gegen die Umwelt oder Ökozid (Umweltzerstörung) dort ebenfalls als strafbare Tatbestände belangt werden können, so dass natürliche Personen strafrechtlich haftbar sind.

Informieren Sie sich und unterstützen Sie das Monsanto-Tribunal auf http://www.monsanto-tribunal.org/

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