Konsumterror | Die Geschichte einer Gehirnwäsche | programmierte Gier


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Das Neueste, das Beste, das Schönste… Wieviel Konsum brauchen wir eigentlich? Helfen uns Marken und Güter tatsächlich dabei, unser Ich zum Ausdruck zu bringen, oder fallen wir damit auf die mehr oder minder manipulativen Einflüsterungen der täglichen Flut von Werbung herein? Wie sehr werden unsere Bedürfnisse gesteuert?

„Die Wirtschaft versucht uns einzureden, dass all unsere positiven Charaktereigenschaften nur durch den Konsum von Gütern und Dienstleistungen glaubhaft vermittelt werden können.“ Geoffrey Miller, Professor für Psychologie

Wären wir denn überhaupt in der Lage unser Konsumverhalten radikal zu ändern? Könnten wir uns von allen materiellen Zwängen befreien?

Allein in den USA macht der Konsum 70 Prozent der Wirtschaftsleistung aus. Nicht erst seit der Finanzkrise ist bekannt, dass wir viel mehr konsumieren als wir uns leisten können. Konsum auf Kredit hat allerdings ein Ablaufdatum.

Erich Fromm fragte vor drei Jahrzehnten: Haben oder Sein? Das 21. Jahrhundert antwortet: Ich shoppe, also bin ich.

Doch die Frage ist, ob sich unser exzessives Konsumverhalten mit all seiner Ressourcenverschwendung und Ausbeutung so noch fortführen lässt.

Ausschnitt aus der 3sat-Sendung »über:morgen« vom 11.02.2012 mit:
Alastair McIntosh, Professor für Humanökologie
Jonathan Chapman, Lektor für Architektur
Geoffrey Miller, Professor für Psychologie

Ausschnitt aus der 3sat-Sendung «über:morgen» vom 11.02.2012

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