Plastikmüll im Meer – kommt er so wieder hinaus?

Das Problem der Vermüllung der Ozeane ist inzwischen hinlänglich bekannt. Jährlich werden weltweit rund 300 Millionen Tonnen Plastik produziert – acht Millionen davon landen im Meer. Rund um den Globus starten Projekte, um die Müllflut zu bekämpfen.

Der Aufwand zur Beseitigung dieser Schäden ist keineswegs gering. Der beste Weg, den verheerenden Plastikeintrag in die Weltmeere zu unterbinden, ist zweifellos, den bedenkenlosen Umgang mit Kunststoffen zu reduzieren.

Neonicotinoide – einst Wunderwaffe, jetzt unkalkulierbares Risiko

Vier Milliardstel Gramm reichen, um eine Biene zu töten. Die Rede ist von Neonicotinoiden, abgekürzt Neonics, einer bestimmten Gruppe Insektenvernichter. Anfangs galten sie in der Landwirtschaft als Wunderwaffe gegen Schädlinge. Inzwischen ist klar: Sie sind eine Gefahr für viele wichtige Insekten.
Die EU-Kommission diskutiert, ob drei Arten von Neonics EU-weit im Freiland verboten werden. Was sind Neonics, wie funktionieren sie und was ist der Unterschied zu Glyphosat – das erklärt Quarks&Co-Autorin Sonja Kolonko.

Der Einsatz von Pestiziden und Insektiziden gehört ebenso zu den Kennzeichen der industriellen Landwirtschaft wie die Massentierhaltung oder die Anwendung der Gentechnik. Diese Form der Landwirtschaft ist weder nachhaltig noch modern und schon gar nicht ist sie unserer Gesundheit förderlich. Sondern sie gehorcht allein dem Prinzip der Profitmaximierung einiger weniger Konzerne. Darunter auch solche, die schon einmal gezeigt haben, dass sie bereit sind, über Leichen zu gehen. Über ein Verbot von Neonicotinoiden und anderer Umweltgifte hinaus ist also ein grundsätzlicher Wandel in der Landwirtschaft notwendig.

Nützliche Infos zu diesem und zu anderen interessanten Themen bietet der Newsletter der Dr. Rath Gesundheits-Stiftung. Schick einfach ein E-Mail an info.website@dr-rath-foundation.org, um ihn zu abonnieren. Die Dr. Rath Gesundheits-Stiftung ist eine Non-Profit-Organisation die unsere Bewegung „Movement of Life“ koordiniert.

Wenn Stickstoff zum Umwelt- und Gesundheitsproblem wird

Warum ist Stickstoff in seiner reaktiven Form keineswegs so harmlos, wie uns die seit dem Dieselskandal endgültig angezählte Autoindustrie noch immer glauben machen will? Welche Rolle spielt die Agrarwirtschaft bei der Freisetzung? Wieso ist zu viel davon ein Problem für Mensch und Umwelt? Und was können wir dagegen tun? Dieser Film vom Umweltbundesamt gibt Antworten. Mehr Informationen über reaktiven Stickstoff auf der UBA-Website.

Hannes Jaenicke: Stoppen wir die Vermüllung der Meere!


Kein Ort auf der Welt wird so zugemüllt wie unsere Meere. 2050 schwimmen dort voraussichtlich mehr Plastikteile als Fische. Das ist inakzeptabel! Fordere deshalb gemeinsam mit Hannes Jaenicke die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, endlich etwas gegen die Vermüllung der Meere zu unternehmen! 70 Prozent des Abfalls, der durch unsere Ozeane schwimmt, besteht aus Plastik. Ganze Müllteppiche von der Größe Mitteleuropas treiben an der Oberfläche. Unterstütze die Petition der Deutschen Umwelthilfe!

Nützliche Infos zu diesem und anderen interessanten Themen bietet Dir der Newsletter der Dr. Rath Gesundheits-Stiftung. Schick einfach eine E-Mail an info.website@dr-rath-foundation.org, um ihn zu abonnieren. Die Dr. Rath Gesundheits-Stiftung ist eine Non-Profit-Organisation die unsere Bewegung „Movement of Life“ koordiniert.
Hier findest Du das Video, über den Besuch von Hannes Jaenicke im Dr. Rath Forschungsinstitut. Im Gespräch mit Mirja Holtrop erläutert er seine Sichtweise über natürliche Gesundheit, Prävention und den widrigen Einfluss der Pharmaindustrie.

Mikroplastik – unsichtbar und gefährlich! Die Schadstoffe landen wieder auf unserem Teller

Gerd Liebezeit von der Universität Oldenburg hat Mikroplastik in unseren Flüssen, Honig, Trinkwasser und auch Regenwasser entdeckt.

Die Kunststoffpartikel stammen aus einer Fülle von Konsumprodukten. Einmal in die Umwelt gelangt, verteilt sich das mikroskopisch feine Material praktisch überall. In Flussmündungsgebieten und an Küsten ist es ebenso zu finden wie im Oberflächenwasser der Ozeane und in den Sedimenten der Tiefsee. Von Pflanzenfressern, Austern, Fischen und anderen Organismen aufgenommen, wird das extrem langlebige Material über die Nahrungskette immer weiter gereicht.

Sehenswert ist auch dieser Beitrag.

Krebsgefahr durch Glyphosat? – Dubiose Rolle deutscher Behörden

Unkrautvernichter mit dem Wirkstoff Glyphosat kennt jeder Hobbygärtner. Sie sind aber in vielen Garten- und Baumärkten nicht mehr zu haben, weil die Weltgesundheitsbehörde Glyphosat im Verdacht hat krebserregend zu sein. Die deutsche Zulassungsbehörde aber wiegelt ab. Zum Ärger der WHO und zur Freude der Agrarindustrie. Denn die bringt Glyphosat massenhaft und weltweit auf die Äcker.

Gift sprühen für mehr Ernte: Glyphosat ist das weltweitmeistverkaufte Pflanzenschutzmittel. Landwirte setzen es in Deutschland auf rund 40 Prozent der Ackerflächen ein. Der Stoff, der Unkraut vernichtet: ein milliardenschweres Geschäft für international agierende Chemiekonzerne. Die versichern seit Jahren immer wieder: Glyphosat ist ungefährlich.

Aus der Frontal-21-Sendung vom 29.09.2015