Neonicotinoide – einst Wunderwaffe, jetzt unkalkulierbares Risiko


Vier Milliardstel Gramm reichen, um eine Biene zu töten. Die Rede ist von Neonicotinoiden, abgekürzt Neonics, einer bestimmten Gruppe Insektenvernichter. Anfangs galten sie in der Landwirtschaft als Wunderwaffe gegen Schädlinge. Inzwischen ist klar: Sie sind eine Gefahr für viele wichtige Insekten.
Die EU-Kommission diskutiert, ob drei Arten von Neonics EU-weit im Freiland verboten werden. Was sind Neonics, wie funktionieren sie und was ist der Unterschied zu Glyphosat – das erklärt Quarks&Co-Autorin Sonja Kolonko.

Der Einsatz von Pestiziden und Insektiziden gehört ebenso zu den Kennzeichen der industriellen Landwirtschaft wie die Massentierhaltung oder die Anwendung der Gentechnik. Diese Form der Landwirtschaft ist weder nachhaltig noch modern und schon gar nicht ist sie unserer Gesundheit förderlich. Sondern sie gehorcht allein dem Prinzip der Profitmaximierung einiger weniger Konzerne. Darunter auch solche, die schon einmal gezeigt haben, dass sie bereit sind, über Leichen zu gehen. Über ein Verbot von Neonicotinoiden und anderer Umweltgifte hinaus ist also ein grundsätzlicher Wandel in der Landwirtschaft notwendig.

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