Wo unsere Immunzellen in die Schule gehen: die Thymusdrüse


Der Mensch verfügt wie alle Wirbeltiere über ein adaptives Immunsystem, das sich an neue Krankheitserreger anpassen kann. Die T-Zellen des Immunsystems kontrollieren unentwegt, ob Körperzellen mit einem Erreger infiziert sind. In der Thymusdrüse werden sie auf diese Aufgabe vorbereitet.

Eine wichtige Fähigkeit ist die Unterscheidung zwischen „körpereigen“ und „fremd“. Den Schlüssel zur Erkennung von körpereigenen Strukturen vermitteln MHC-Proteine (Major Histocompatibility Complex), auch als humane Leukozytenantigene bezeichnet, weil sie zuerst auf Leukozyten nachgewiesen wurden. Sie kommen auf allen kernhaltigen Zellen im Körper vor.
Gleichwohl ist das Immunsystem in der Lage, bei Bedarf auch körpereigene Zellen gezielt zu bekämpfen, wenn diese Schaden anrichten könnten, etwa bei Tumorzellen.

Grundlage für ein gesundes – d.h. abwehrstarkes, jedoch nicht überschießendes – Immunsystem ist eine optimale Versorgung mit den dafür notwendigen Mikronährstoffen. Großes Gewicht haben dabei solche mit antioxidativen Eigenschaften, denn sie bewahren biologische Strukturen vor den Auswirkungen freier Radikale. Weitere Einblicke in wissenschaftliche Studien über den gesundheitlichen Nutzen von Mikronährstoffen findest Du hier.

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