Gefährliche Medizinprodukte


Patienten, die als Versuchskaninchen für Implantate missbraucht werden, damit die Industrie Kasse macht: Der Skandal um laxe Zulassungsverfahren für Medizinprodukte sorgt aktuell wieder für Aufsehen, nachdem eine internationale Großrecherche die Implant Files aufdeckte. Demnach seien allein in Deutschland im letzten Jahr rund 14000 Fälle gemeldet worden, bei denen es im Zusammenhang mit Medizinprodukten zu Verletzungen, Todesfällen oder anderen Komplikationen gekommen sei.

Tatsächlich gärt das Problem fehlerhafter Produkte, riskanter Herzschrittmacher, kaputter Hüftprothesen, billiger Brustimplantate schon seit Jahren, ohne dass entscheidende Veränderungen am System unternommen werden. Die Reportage aus der BR-Reihe »kontrovers« erinnert daran, dass der Industrie, dank ihrer Lobbymacht, sogar noch Zugeständnisse gemacht wurden.

In gleicher Weise ist Spahns Ankündigung, für mehr Transparenz zu sorgen, kaum mehr als ein Deckmäntelchen.

Bei weitem zu kurz gegriffen ist es, bloß die Zulassungskriterien zu verschärfen und Kontrollen fortan strenger zu handhaben. Die eigentliche Lösung des Problems besteht offenkundig darin, die riskanten Ersatzteil-Operationen grundsätzlich zu vermeiden!

Mit dem ursachenorientierten Ansatz der Zellular Medizin könnte die Zahl der Herz-Kreislauf-Patienten, der Krebserkrankten, der Gelenkgeschädigten usw. erheblich reduziert werden. Zehntausendfaches Leid bliebe erspart.

Nützliche Infos zu diesem und zu anderen interessanten Themen bietet der Newsletter der Dr. Rath Gesundheits-Stiftung. Du kannst ihn auf dieser Webseite abonnieren. Die Dr. Rath Gesundheits-Stiftung ist eine Non-Profit-Organisation die unsere Bewegung „Movement of Life“ koordiniert.

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