Wie Monsanto die US-Umweltschutzbehörde kontrolliert(e)

Dass Monsanto alles andere als ein unbescholtener Chemiekonzern ist, war lange vor den Übernahmeverhandlungen bekannt – auch bei Bayer. Doch offenbar ging man dort davon aus, die der Firmenübernahme innewohnende Sprengkraft gut handhaben bzw. für strategische Zwecke nutzen zu können.

Dieser Bericht aus dem Jahr 2017 dokumentiert die engen Beziehungen zwischen Monsanto und der US-Umweltschutzbehörde bei der Unterschlagung von Daten über die Gefahren des Pflanzenvernichters Glyphosat.

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Wie Monsanto seine Risiken auf Bayer abwälzte

Im Juni 2018 wurde die Bayer AG Eigentümerin von Monsanto. Und offensichtlich waren die deutschen Manager stolz wie Bolle. Doch: war das wirklich ein gutes Geschäft? Wenn ja, für wen? Kaum ein Unternehmen steht derart in der öffentlichen Kritik wie der US-amerikanische Chemiekonzern. Seine Produkte wie das Pestizid Glyphosat werden weltweit verantwortlich gemacht für das Bienensterben, Krebserkrankungen und die Verseuchung ganzer Landstriche. Erst im August 2018 verurteilte ein Gericht in San Francisco Monsanto zur Zahlung eines dreistelligen Millionenbetrags. Das ist erst der Anfang. Eine ganze Lawine von Klagen ist gegen Monsanto weltweit anhängig, und heute haftet allein die Bayer AG für alle Schadensersatzforderungen gegen den Chemiekonzern. Hat der Vermögensverwalter Blackrock die Risiken Monsantos auf die Deutschen abgewälzt? Den Fusionsvertrag wollte das Leverkusener Unternehmen nicht herausgeben, er sei »vertraulich«. In dem Film wird er jedoch gezeigt und die Autorin hat den kompletten Vertragstext auf ihrer Homepage veröffentlicht. Was wird passieren, falls Bayer als Rechtsnachfolgerin Monsantos mit Schadensersatzforderungen überhäuft wird, für die die Rückstellungen und die Versicherungen nicht mehr reichen? Wird am Ende der Steuerzahler zur Kasse gebeten werden?

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Von der Industrie abgeschrieben – EU-Pestizid-Bewertung konterkariert Verbraucherschutz

Die EU-Zulassungsverfahren für Pestizid-Wirkstoffe sind zu lasch und schützen den Verbraucher nicht ausreichend vor gefährlichen Stoffen. Trotz Behördenfehlers wurde die umstrittene, hochgiftige Substanz Chlorpyrifos zugelassen. Ein Grund dafür ist, dass Europäische Behörden die Anträge der Hersteller nicht kritisch genug prüfen.

Bereits bei der Zulassungsverlängerung des Totalherbizids Glyphosat war das Bundesinstitut für Risikobewertung durch Industriefreundlichkeit negativ aufgefallen: Schamlos wurden Passagen aus dem Zulassungsantrag von Monsanto übernommen, ohne sie zu kennzeichnen.

Wie dieser Beitrag des Magazins report München deutlich macht, sind solche »Pannen« kein Einzelfall.

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Die Deutsche Bahn versprüht Glyphosat

Die Deutsche Bahn ist Deutschlands größter Verbraucher von Glyphosat. Auf ihrem Schienennetz versprüht sie jedes Jahr über 65 Tonnen des wahrscheinlich krebserregenden Pestizids und legt eine Giftspur über ganz Deutschland. Jetzt gemeinsam Druck machen und die Deutsche Bahn dazu bringen, den Glyphosateinsatz zu beenden, auf: www.sumofus.org/bahn

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Sag Hallo zu GMO!

Dieser Kurzfilm ist eine zynische Zusammenfassung über die „moderne BioTech-Wissenschaft“ und die Nahrungsmittelindustrie, auf ihrem Weg, der Menschheit auf Gedeih und Verderb gentechnisch modifizierte „Ab-Füllstoffe“ auf den Teller zu nötigen. Im Vordergrund dessen steht der Profit.

Quelle: GMO A Go Go!
Credits: Written & Produced by Kirk Rutter Drawn & Animated by Paul Davies
Deutsche Bearbeitung: MOYO Film

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BAYER hui, MONSANTO pfui?

BAYER schwingt sich auf, Monsanto – die „meistgehasste Firma der Welt“ – zu übernehmen, und vielen Menschen fällt nichts weiter ein, als ihre Bedenken zu äußern, ob der „Leverkusener Saubermann“ dadurch vielleicht sein Image verliere. Offenbar ist höchste Zeit, mal Tacheles über den deutschen Chemiekonzern zu reden…

Und was Monsanto angeht: Die üblen Machenschaften dieses Konzerns sollen endlich vor einem internationalem Gericht verhandelt werden. Im Oktober 2016 ist es soweit. Vom 12. bis zum 16.10. findet im niederländischen Den Haag das Monsanto-Tribunal statt.

Das Tribunal wird sich auf die ‚Guiding Prinicples on Business and Human Rights’ (etwa: Richtlinien zur unternehmerischen Aktivität und den Menschenrechten) beziehen, welche 2011 von den Vereinten Nationen verabschiedet worden waren. Überprüft wird auch eine mögliche strafrechtliche Verantwortlichkeit auf Basis des Statuts von Rom, durch welches der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag im Jahr 2002 ins Leben gerufen wurde. Das Tribunal wird erörtern, ob eine Reform des internationalen Strafrechts gewährleistet, dass Verbrechen gegen die Umwelt oder Ökozid (Umweltzerstörung) dort ebenfalls als strafbare Tatbestände belangt werden können, so dass natürliche Personen strafrechtlich haftbar sind.

Informieren Sie sich und unterstützen Sie das Monsanto-Tribunal auf http://www.monsanto-tribunal.org/

Willkommen im Gruselkabinett! Patente auf Menschen-, Tier- und Pflanzen-Gene

„Seit seiner Gründung im Jahr 1978 hat das EPA (europäisches Patentamt) über 1,6 Millionen Patente erteilt, davon 43 000 in der Biotechnologie, was rund 2,6 % aller Erteilungen entspricht. (Das war Stand 2010.)

Nicht nur Patente auf Mais, sondern auch auf Reis, Baumwolle, Zuckerrüben, Weizen, Gerste, Sojabohnen, Raps, Kartoffeln, Sonnenblumen, Tabak, Tomaten, Erbsen, Linsen, Weintrauben – die Liste der genmanipulierten Pflanzen ist lang. Sogar Patente auf genmanipulierte Eukalyptus, Pappeln und Kiefern gibt es. Wer nun glaubt, diese Patente gehören Monsanto, liegt falsch, diese Patente gehören dem Chemie-Konzern Bayer, der zurzeit wegen der Anti-Baby-Pille vor Gericht steht.

Bayer ist nicht nur einer der größten Chemiekonzerne der Welt, sondern auch als Bayer HealthCare der neuntgrößte Pharmakonzern der Welt. Siehe Die Top 10 der Pharmakonzerne

BAYER besitzt nach dem Stand von 2013 206 der insgesamt rund 2000 Patente, die in Europa auf transgene Pflanzen erteilt wurden. Damit liegt das Unternehmen auf Platz eins noch vor PIONEER (179), BASF (144), SYNGENTA (135) und MONSANTO (119). Diese Zahlen ergab eine Recherche der Initiative KEIN PATENT AUF LEBEN! am Europäischen Patentamt in München. Hier eine detaillierte Liste der BAYER-Patente.“

(Quelle: Frankenstein 2.0 – Patente auf Menschen-, Tier- und Pflanzen-Gene – Schöne neue Welt)

Mehr Informationen zur Plusminus-Sendung vom 21.10.2015 hier.

Systematische Vergiftung von Mensch, Tier und Umwelt

Glyphosat ist das meist verkaufte Unkrautvernichtungsmittel weltweit. Das Gift gilt nach Einstufung der Internationalen Krebsforschungsagentur (IARC) als „wahrscheinlich krebserregend beim Menschen“.

Obwohl inzwischen sogar die WHO dazu rät, Glyphosat nicht mehr großflächig einzusetzen, hält das europaweit für die Sicherheitsbewertung zuständige Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) an seiner bisherigen Einschätzung fest: Es gäbe »keine Anhaltspunkte für eine krebserzeugende Wirkung von Glyphosat.«
Liegt diese Diskrepanz an der nachweislichen Nähe der Zulassungsbehörde zur Industrie?
Tatsächlich findet sich unter den Mitgliedern der so wichtigen Pflanzenschutzmittel-Kommission des BfR auch ein Angestellter des BAYER-Konzerns und gleich noch zwei des BASF-Konzerns – große Agrarunternehmen, die Geld mit Glyphosat verdienen!

Dass Profitinteressen über die Belange der Menschen gestellt werden, ist geradezu exemplarisch für das Chemie/Pharma/Öl-Kartell. Nach 60 Jahren des Schweigens dokumentiert das Online-Archiv »Profit Over Life« der Welt erstmalig die Original-Akten und Beweisstücke des Nürnberger Prozesses gegen IG Farben (BAYER, BASF, Hoechst):
http://www.profit-over-life.org/international/deutsch/main.html

Nach einem Medienbericht wurden zwischen 2008 und 2013 an 45 Prozent der Grundwasserstellen in Niedersachsen Rückstände von Pestiziden nachgewiesen. An zehn Messstellen wurden Grenzwerte für Wirkstoffe überschritten.

Europaweite Stichproben haben Glyphosat im Urin von 44 Prozent der Großstädter nachgewiesen, in Deutschland laut BUND sogar bei sieben von zehn Probanden. Es wird nicht restlos wieder ausgeschieden, sondern verbleibt bis zu fast einem Drittel im Körper.
Trotzdem wiegelte das BfR ab: Die nachgewiesenen Werte hätten »weit unterhalb eines gesundheitlich bedenklichen Bereichs« gelegen, heißt es an anderer Stelle.